Missionsbrunch zum Thema "Brücken bauen"

IMG_4198<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-amriswil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>401</div><div class='bid' style='display:none;'>7241</div><div class='usr' style='display:none;'>153</div>

Aufmerksam lauschten am Sonntag, 3. März 2019, rund 200 Personen in der Turnhalle Oberaach den wunderbaren Klängen der Aachsänger. Der Anlass dazu war der diesjährige Missionsbrunch, dessen Erlös vollumfänglich dem Projekt «Olutindo Uganda» aus der „... mir hälfed“-Sammlung zu gute kommt.
Michael Ziegler,
«Wissen Sie, was schon 800 Franken pro Monat in Uganda bewirken?» fragte Willi Hausammann, Gründer von Olutindo, auf der Bühne. «Ganz viel, denn damit zahlen wir unsere drei angestellten Primarlehrer sowie alle anderen Abwarts- und Reinigungslöhne.» Spannend und packend berichtete Willi Hausammann von seiner letzten Reise nach Uganda und dem gerade im Februar 2019 neu aufgegleisten Projekt einer Primarschule in Uganda. Nach einem Landkauf und Bau einer Schule war nun kürzlich die Eröffnung. Weil seine Tochter Simone mehrere Jahre in Uganda lebte und dort ihren Ehemann Isaac kennenlernte, kam er nach ihrer Rückkehr auf die Idee, zusammen mit anderen zu einem «Brückenbauer» zu werden. Nun fliesst also dringend gebrauchtes Geld nach Uganda – und bewirkt damit viel Segen. Umgekehrt können auch wir von den Menschen in Uganda vieles lernen.
In einer Dialogpredigt gingen Simone Hausammann-Kigozi und Pfr. Michael Ziegler auf das Brückenbauen ein. Über Jesus, der durch sein Kommen und Sterben auf dieser Welt die Brücke zu uns Menschen gebaut hat, können wir auch mutig auf andere zugehen und eine Brücke zu ihnen bauen, auch zu den Menschen aus anderen Ländern und Kulturen. Mutig und herausfordernd wurde dazu ein Theaterstück von den Konfirmanden von Pfr. Markus Keller aufgeführt, in dem sich das Bild von der krassen Stammtisch-Meinung über Ausländer zu einem freundlichen Miteinander und echtem Interesse gewandelt hat. Mitgespielt hat dabei ein echter Afrikaner, Isaac Kigozi-Hausammann, der für seinen Mut mit viel Applaus bedacht wurde.
Schon Tage zuvor hatten über zwanzig fleissige Frauen aus dem Kreis West gebacken und alles vorbereitet, um den schon legendär gewordenen tollen Brunch vorzubereiten. Aber nicht nur das. Es wurde auch Gebäck verkauft. Für Kinder gab es eine Bastelwerkstatt, in der sie ihr Geschick zeigen und etwas mit nach Hause nehmen konnten.
Wenig kann ganz viel bewirken. Das sieht man schon am Geld, das in Uganda viel bewirkt. Auch nur ein freundliches Lächeln für den Fremden, eine einladende Geste, ein lösendes Wort kann der Anfang einer Brücke sein, die zueinander gebaut wird. «Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen» hiess es in einem Lied, das mit der Unterstützung der Aachsänger alle mitsangen. So machte der Gottesdienst Mut dazu.
Nach dem Gottesdienst freuten sich alle auf den reichhaltigen und phantastischen Brunch. Das Dessertbuffet war wie immer vom Feinsten. Bis zur Mittagszeit wurde gegessen und viele Gespräche geführt. Der Erlös von über SFr. 4'000 wird viel Freude in Uganda auslösen!

Michael Ziegler, Pfarrer
Autor: Michael Ziegler     Bereitgestellt: 06.03.2019     Besuche: 64 Monat  
aktualisiert mit kirchenweb.ch