Evangelische Landeskirche Thurgau: Wort zum Sonntag in einer Zeit ohne Gottesdienste

2020-03-frühling<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-amriswil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>700</div><div class='bid' style='display:none;'>8123</div><div class='usr' style='display:none;'>159</div>

Vom Judaskuss zum Rühr-mich-nicht-an
Zeichen von Vertrauen und echter Zuneigung. Es gibt den sprichwörtlich gewordenen Judaskuss. Solchen unehrlichen Äusserungen müssen wir in Zeiten des «social distancing» nicht nachtrauern.
Aber gibt es auch das Gegenteil, echte Nähe trotz verordneter körperlicher Distanz? Das könnte doch eine echte Hilfe in diesen Tagen sein. – Ja, das gibt es. Maria Magdalena begegnet als Erste dem Auferstandenen in der Nähe des leeren Grabes. Zuerst meint sie, es sei der Gärtner. Aber als Jesus sie beim Namen nennt, erkennt sie ihn. Offenbar will sie ihn herzlich begrüssen, vielleicht sogar umarmen. Da sagt er zu ihr «Rühr mich nicht an». Das ist das pure Gegenteil vom Judaskuss. Keine körperliche Nähe und doch eine unglaubliche Intensität der Begegnung ...
Liliane Germann,
Unter dem Link Das Wort zum Sonntag finden Sie den weiteren Text.
Bereitgestellt: 16.04.2020     Besuche: 49 Monat  
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