Musik-Gottesdienst mit hochkarätiger Besetzung

Miriam Feuersinger (Sopran) Foto Schneider Fotography<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-amriswil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>459</div><div class='bid' style='display:none;'>8655</div><div class='usr' style='display:none;'>174</div>

Echo-Klassik-Preisträgerin Miriam Feuersinger singt Schütz und Händel
Lukas Butscher,
Das kommende Wochenende ist reich an kulturellen Angeboten. Ein ganz besonderes Highlight erwartet Sie im Gottesdienst zum Eidgenössichen Dank- Buss- und Bettag um 10 Uhr in der Evangelischen Kirche Amriswil: Wir freuen uns, dass wir eine der interessantesten Sopranistinnen des deutschsprachigen Raumes nach Amriswil holen konnten.

Miriam Feuersinger ist Trägerin des renommierten Echo-Klassik-Preises, sie ist auf zahlreichen Aufnahmen und in grossen Konzerthäusern zu hören, ihre Stimme begeistert die NZZ und den Spiegel – und kommenden Sonntag verantwortet sie zusammen mit der Flötistin Renate Sudhaus, der Organistin Dagmar Grigarová und Pfr. Lukas Butscher den besonderen Musik-Gottesdienst mit Werken von Heinrich Schütz und Georg Friedrich Händel.

Grundlage der Werke dieser Komponisten sind oft Bibeltexte, die dann auf der Wortseite in Gebeten und der Predigt aufgenommen werden. Musik und Wort gehen so ineinander über und bilden ein Ganzes. Das erste Mal seit Langem besteht auch die Möglichkeit zum Abendmahl (mit besonderen Schutzvorkehrungen), das hier musikalisch besonders untermalt wird.

In diesem Jahr bekommt dieser Feiertag, der nicht von der Kirche, sondern vom Staat eingesetzt wurde und zum Dank, zur Busse und zum Gebet aufruft, eine besondere Bedeutung: Die Pandemie hat unsere Pläne zusammefallen lassen. Reisen und Feste mussten abgesagt, Ferien umgebucht werden. Menschliche Kontakte wurden auf ein Minimum reduziert, Arbeitsplätze gingen verloren. Auch das kirchliche Leben bleibt eingeschränkt. Gleichzeitig haben wir am diesjährigen Dank-, Buss- und Bettag Grund zur Dankbarkeit, denn die Schweiz wurde bisher vom Gröbsten verschont. Wir beten in diesem Gottesdienst gemeinsam dafür, dass wir nun gut durch Herbst und Winter kommen.

Die ungewisse Situation bietet uns die Chance, besser zu verstehen, wie sich die Menschen früher gefühlt haben müssen. Sie hatten ja mit noch viel mehr Gefahren und Unwägbarkeiten zu rechnen. Sie stellten sich deshalb auch die Frage nach Gott anders, vielleicht intensiver und existentieller. Wir suchen am kommenden Sonntag in den alten Schätzen der Musik und der Bibel nach Hilfe für unseren Alltag heute.
Bereitgestellt: 15.09.2020     Besuche: 82 Monat  
aktualisiert mit kirchenweb.ch