Publiziert von: Markus Keller
Bereitgestellt: 05.01.2026
Jahreslosung 2026 Gott spricht. "Siehe, ich mache alles neu"
«Es guets Neus» wünschen wir uns jeweils zu Jahresbeginn. Und verstehen dabei den Jahreswechsel als Chance für einen Neuanfang, auch wenn wir wissen, dass dies nicht automatisch der Fall ist. Wir nehmen mit, was war, auch ins nächste Jahr. Erfreulich, wenn es Positives ist. Dann stimmt es uns zuversichtlich. Schwieriger ist es bei Belastendem. Dann prägt dies unsere Erwartungen und Befürchtungen auch im neuen Jahr.
Markus Keller,
In einer Zeit, in der Vieles unsicher war und die junge Christenheit unter Verfolgung litt, darf Johannes mehr sehen. Was sich quasi hinter der Bühne des Weltgeschehens abspielt, in der unsichtbaren Welt. Und hält es fest, so dass wir es nachlesen können, im letzten Buch der Bibel. Für die ersten Christen waren seine Worte tröstend und Mut machend. Auch wenn wir Vieles nicht verstehen, schreibt er, es wird eine Zeit kommen, «da wird Gott bei den Menschen wohnen. Und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird mit ihnen sein. Und er wird jede Träne abwischen von ihren Augen. Den Tod wird es nicht mehr geben, und auch kein Leid und keine Schmerzen mehr. Es werden keine Angstschreie mehr zu hören sein. Denn das Erste ist vergangen, siehe, ich mache alles neu.» (Offenbarung 21,3-5)
Was jetzt ist, hat ein Verfalldatum, alles. Doch hier ist Endgültiges, letztlich Gültiges verheissen. Und völlig Neues, noch nie Dagewesenes. Ausschliesslich Gutes, das all unsere Erwartungen um ein Vielfaches übertreffen wird. Wann und wie Gott dies in die Tat umzusetzen gedenkt, bleibt offen. Doch Ansätze davon mögen auch im 2026 sichtbar sein, da wo es uns gelingt, nicht nur die lauten Stimmen und schrillen Bilder wahrzunehmen, sondern auch die feinen Töne und dezenten Skizzen dessen, was neben oder hinter der grossen Weltenbühne geschieht. In diesem Sinne herzlich «es guets Neus», im Vertrauen auf den Gott, der neu machen kann, und neu machen wird.
Pfarrer Markus Keller
Was jetzt ist, hat ein Verfalldatum, alles. Doch hier ist Endgültiges, letztlich Gültiges verheissen. Und völlig Neues, noch nie Dagewesenes. Ausschliesslich Gutes, das all unsere Erwartungen um ein Vielfaches übertreffen wird. Wann und wie Gott dies in die Tat umzusetzen gedenkt, bleibt offen. Doch Ansätze davon mögen auch im 2026 sichtbar sein, da wo es uns gelingt, nicht nur die lauten Stimmen und schrillen Bilder wahrzunehmen, sondern auch die feinen Töne und dezenten Skizzen dessen, was neben oder hinter der grossen Weltenbühne geschieht. In diesem Sinne herzlich «es guets Neus», im Vertrauen auf den Gott, der neu machen kann, und neu machen wird.
Pfarrer Markus Keller
